Irina Georgieva

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Irina Georgieva wurde in Sofia, Bulgarien, geboren. Dort trat sie im Alter von sechs Jahren erstmals öffentlich auf und gewann auf Anhieb den 1. Preis in einem regionalen Wettbewerb, bei dem sie sich gegen bedeutend ältere Mitbewerber durchsetzen musste. Bereits mit acht Jahren gab sie ihr erstes Solokonzert, zwei Jahre später gewann sie ihren ersten internationalen Preis. Im Alter von elf Jahren gab sie ihr solistisches Orchesterdebüt mit Beethovens 1. Klavierkonzert. Die Presse war voll des Lobes über die reife Leistung der noch sehr jungen Pianistin und hob vor allem ihre Ausdrucksstärke und den sicheren musikalischen Instinkt hervor.

Im Alter von 16 Jahren gewann sie den 1. Preis beim internationalen Steinway-Klavierwettbewerb in Berlin. Sie wurde zum Studium bei Marina Kapazinskaya am Konservatorium Sofia zugelassen, trat als Solistin mit allen wichtigen Orchestern in Bulgarien auf und vervollkommnete ihre Spielkunst bei Meisterkursen mit Lazar Berman und Dmitri Baschkirow. 2001 gewann sie ein Stipendium der Karitativen Stiftung Dr. Gerber-ten Bosch und begann ihr Studium an der Hochschule für Musik Basel in der Meisterklasse von Rudolf Buchbinder. Diese siebenjährige Zusammenarbeit erwies sich als sehr bedeutend für die pianistische und künstlerische Weiterentwicklung der jungen Pianistin. Im Jahr 2006 war sie Preisträgerin beim Concurs Internacional de Música Maria Canals in Barcelona. Zwei Jahre später gewann sie den Interpretationspreis für zeitgenössische Musik beim Concours International de Piano Son Altesse Royale la Princesse Lalla Merye in Rabat, Marokko.

Irina Georgieva schloss mit einem Rachmaninow-Recital ihr Solistendiplom an der Hochschule für Musik Basel mit Auszeichnung ab und gewann im Jahr 2008 wieder einen 1. Preis beim renommierten Kurt Leimer Klavierwettbewerb in Zürich. Sie zeichnet sich unter den jungen Pianisten ihrer Generation durch die „Vielfalt der Klangfarben, ihre singende Kantilene, ihre musikalische Kraft, die Tiefe der Werkauffassung und ihr tadelloses Gef├╝hl für Form“ aus (Sofia Gubaidulina). Was schon früh bei ihrer Begabung auffiel, ist heute ausgereift: eine virtuose Technik und eine schier unbegrenzte Ausdrucksfähigkeit. Ihr Repertoire umfasst Klaviermusik vom Barock bis zur Gegenwart.

Irina Georgieva konzertiert regelmäßig in der Schweiz, in Italien, Frankreich, England, Marokko, den Balkanstaaten sowie Südamerika.

2011 erschien ihre erste Solo-CD mit Werken von Rachmaninow, 2016 bei Genuin die CD Ondine mit Werken von Schumann und Ravel.

www.irinageorgieva.net

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