Katharina Arfken

Foto: Katharina Arfken
© Judith Schlosser

Katharina Arfken, aufgewachsen in Norddeutschland, hat sich auf das Spiel historischer Oboeninstrumente spezialisiert. Ihr besonderer Schwerpunkt liegt auf der Oboe des 18. Jahrhunderts. Nach einer Ausbildung zur Instrumentenbauerin studierte sie Barockoboe und klassische Oboe an der Schola Cantorum Basiliensis bei Michel Piguet und am Koninklijk Conservatorium Den Haag bei Ku Ebbinge. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer musikalischen Aktivitäten ist das Spiel auf vorbarocken Doppelrohrblattinstrumenten (Schalmei, Pommer).

Nach 30 Jahren als Solo-Oboistin und Mitglied des Freiburger Barockorchesters spielt sie noch oft als Gast mit diesem Ensemble, wendet sich aber jetzt mehr solistischen und Kammermusik-Projekten zu. Mit dem Freiburger Barockorchester und anderen Ensembles wie den English Baroque Soloists unter John Eliot Gardiner, Concerto Köln und der Akademie für Alte Musik Berlin konzertiert sie in ganz Europa, China und Japan, Australien und den USA.

Von den zahlreichen CD-Produktionen, an denen sie mitgewirkt hat, sei ihre Einspielung von Franz Xaver Richters Oboenkonzert mit dem Ensemble Alta Ripa hervorgehoben (erschienen bei Dabringhaus und Grimm) sowie Bläser-Triosonaten von Johann Friedrich Fasch in der Documenta-Serie der Schola Cantorum Basiliensis bei harmonia mundi France. Mit dem Freiburger Barockorchester hat sie das Oboenkonzert von W.A. Mozart und das Konzert für Oboe d’amore von J.S. Bach für harmonia mundi France aufgenommen.

Seit 1997 ist Katharina Arfken in Nachfolge ihres Lehrers Michel Piguet Professorin für Barock- und klassische Oboe an der Schola Cantorum Basiliensis. Regelmäßig unterrichtet sie historische Oboeninstrumente auch auf Kursen u.a. in Deutschland und Finnland.

Sie lebt mit ihrer Familie in Rheinfelden bei Basel in der Schweiz.

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