Cécilia Roumi

Foto: Cécilia Roumi, Sopran

Cécilia Roumi studierte an der École normale supérieure de Lyon und hat einen Abschluss in Moderner Literaturwissenschaft. Nach dem Gesangsstudium am Conservatoire in Lyon bei Denis Manfroy und Mireille Deguy trat sie 2013 in Paris der Klasse von Gisèle Fixe und Sophie Hervé bei und ließ sich bei Caroline Dangin-Bardot am Conservatoire de Levallois in Barockmusik weiterbilden. Derzeit studiert sie an der Schola Cantorum Basiliensis bei Ulrich Messthaler. Sie nahm unter anderem an Meisterkursen mit Margreet Honig, Marc Mauillon, Flavio Ferri-Benedetti, Sigrid T’Hooft, Evelyn Tubb, Anthony Rooley, Dorothea Sidow und Sophie Hervé teil. Cécilia Roumi war im Jahr 2016 Lauréate des formations Royaumont.

In Zusammenarbeit mit dem Komponisten Christophe Belletante und dem Regisseur Ludovic Heime adaptierte sie 2012 Bérouls Roman de Tristan zu einer fünfaktigen Oper in altem Französisch. Des Weiteren schrieb und inszenierte sie die musikalische Show Chanson d’Octobre, die 2011 im Théâtre Kantor de l’ENS in Lyon uraufgeführt wurde, sang in den Chören von Donizettis L’elisir d’amore (Regie: Robert Dumé), Offenbachs Brigands und Berlioz’ Béatrice et Bénédict (Regie: Didier Henry) und spielte die Rolle der Charlotte in Dom Juan von Molière. Mit großem Interesse an barocker Gestik und Deklamation spielte sie 2013 die Rolle der Angélique in einer barocken Inszenierung von Molières George Dandin (Regie: Isabelle Grellet) und sang die Rolle des Chloris in der Pastorale. Als Solistin sang sie, begleitet von den Chœurs de l’ENS Lyon, O Solitude von Purcell, dessen Partitur im Juni 2013 durch Jean-François Le Maréchal für eine zeitgenössischen Tanzshow von Robin Lamothe arrangiert wurde. Ebenfalls im Juni 2013 gründete sie die Zeitschrift Le Pli und das Théâtre des Lunes Errantes. 2014 spielte sie die Judith in Marc-Antoine Charpentiers gleichnamigem Oratorium.

Cécilia Roumi singt vor allem in Frankreich und in der Schweiz mit BERNVOCAL (Fritz Krämer), Camerata Bern (Enrico Onofri), Ensemble Les Rivages (Clémentine Leduque), Ensemble Locatelli (Thomas Chigioni), Ensemble Voxus Cantalon (Philipp Schmidlin), Théâtre des Lunes Errantes (Lionel Brun), L’Opéra par-ci par-là (Antoine Schneider), L’Artifizio Armonico (Deniel Perer), ZeroNove (Lukas Wanner) … 2016 gründete sie an der Schola Cantorum Basiliensis das Ensemble Byzance und brachte das Oratorium Judith von Marc-Antoine Charpentier in Basel und Paris auf die Bühne.

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